Cordula Kocian ist in Darmstadt geboren und begann mit 6 Jahren Geige zu lernen. Mit 14 Jahren kam Sie an die Spezialschule für Musik „Schloß Belvedere“ in Weimar. Dort studierte sie bei Prof. Jost Witter und setzte ihr Studium später in der Soloklasse von Ulf Wallin (Cherubini Quartett) in Berlin, und später bei Igor Ozim in Bern fort. Sie war Preisträgerin bei Jugend Musiziert, erhielt später das „Ferenc Friscay“-Stipendium im Deutschen Sinfonieorchester Berlin und das DAAD Stipendium für das Auslandsstudium. Schon früh widmete sie sich der Kammermusik und war 15 Jahre Mitglied im „Faust Quartett“ mit dem sie bei Quartetten wie dem Alban Berg und dem Hagen Quartett studierte, in vielen Ländern konzertierte und zahlreiche Rundfunk -und CD-Aufnahmen einspielte. Während dieser Zeit wurde das Quartett mit Preisen und Auszeichnungen wie z.B. beim Paolo Borciani Wettbewerb, dem Concours International de Bordeaux und dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD ausgezeichnet. Derzeit ist sie dem Sinfonieorchester „Phion“ in den Niederlanden verbunden.